artikel von

Jana Linden


Warum ist Musik für uns so wichtig? Sie bringt Menschen zusammen, lässt sie tanzen und singen und löst jegliche Art an Emotionen aus: Glückseligkeit, Freude, Trauer, Wut, Verzweiflung und Stolz sind nur einige Beispiele. Musik führt uns durch alle Lebenslagen, durch Hoch- und Tiefpunkte. Sie hilft uns, negative Erlebnisse und Druck zu verarbeiten, schöne Momente in Erinnerungen zu halten und die alltäglichsten Situationen zu genießen. 


Besonders beim Sport dient Musik als Trainingsmotivation und kann unentdeckten Ansporn hervorholen. Dadurch entsteht der nötige Ehrgeiz, um die eigene sportliche Leistung zu steigern und ein schweißtreibendes Training zu garantieren. Du fragst dich, was genau Musik beim Training in deinem Körper auslöst und welches Genre am besten zu deinem Workout passt? Kein Problem, wir erklären es dir! 


Was löst Musik als Trainingsmotivation im menschlichen Körper aus?


Wenn du dir die richtige Musikrichtung für dein Workout aussuchst, dann schüttet dein Körper unzählige körpereigene Glückshormone, wie z. B. Endorphin, Dopamin und Serotonin aus. Die passenden Töne, Klänge und Rhythmen geben dir Power und haben somit einen positiven Einfluss auf deine Leistungssteigerung beim Sport. Dein emotionaler Zustand und der Endorphin-Rausch lassen deinen Körper in eine Art Ekstase verfallen. Diese musikalische Ekstase kann zu körperlichen Veränderungen während des Trainings führen:


  • Die Hautatmung auf der Körperoberfläche nimmt zu.
  • Die Hauttemperatur und Hautfeuchtigkeit verändern sich.
  • Der Spannungszustand deiner Muskeln wird abhängig von der Musik verstärkt oder gelockert.
  • Die gesamte Körperhaltung verändert sich beim Musikhören.


Der psychosomatische Effekt von Musik als Trainingsmotivation auf den Körper löst also eine Reaktion des neurovegetativen Systems aus und kann Studien zufolge die Leistung beim Sport um bis zu 15 % steigern. Demnach ist die musikalische Begleitung beim Training quasi sowas wie “legales Doping”, erhöht den Spaßfaktor und lässt das Training weniger anstrengend wirken. 



Der Einsatz von Musik als Trainingsmotivation ist längst Gang und Gäbe


Dass dir dein Training mit Musik leichter fällt, hast du vermutlich auch schon vorher bemerkt. Besonders seit den 1960er-Jahren, als Aerobic-Workouts die Fitness Welt eroberten, begannen immer mehr Menschen Musik beim Training zu hören. Spätestens durch die Veröffentlichung der berühmten Aerobic-Tanz-Videos von Sydne Rome & Co., wurde Musik ein fester Bestandteil beim Sport. Heutzutage ist der Einsatz von Musik als Trainingsmotivation auch in den wöchentlichen Sportkursen von Fitnessstudios nicht mehr wegzudenken. Dabei beeinflussen vor allem die Lautstärke und “Beats per Minute” (BPM; also die Anzahl an Bässen, die pro Minute im Lied erklingen) der Soundtracks, inwiefern man seine sportliche Leistung steigert. Eine kanadische Studie der McMaster University of Hamilton zeigt zudem, dass beim Intervall- und Ausdauertraining von Sportlern die Trainingsleistung durch eine gute Musik-Playlist deutlich gesteigert werden konnte. Egal ob beim Ausdauer- oder Krafttraining, Musik ist schon lange ein wirksamer Begleiter beim Sport. 


“Musik führt die Menschen zusammen. Wie der Sport. Das sind die beiden großen Bewegungen, die die Menschen vereinen.”  - Elton John


"Musik an, Welt aus. Musik ist ein beliebter Motivator beim Training."


Welche Musik ist die richtige beim Training?


Das passende Musikgenre zum Trainieren ist immer subjektiv und hängt vom individuellen Musikgeschmack ab. Es existieren unvorstellbar viele Musikrichtungen von Hip-Hop, Popmusik, Rap, R'n'b, Soul und Trap bis hin zu House, Techno, Heavy Metal und Rock. Da jeder Geschmack anders ist, kann die richtige Musik als Trainingsmotivation nicht allgemein festgelegt werden und hängt von den eigenen Präferenzen ab.

  • Magst du z. B. laute Lieder mit einem schnellen Rhythmus?
  • Bevorzugst du Tracks mit Liedtext oder eher Instrumentalmusik?
  • Welche Melodien und Instrumente gefallen dir besonders gut?

All diese subjektiven Faktoren spielen bei der passenden Musikauswahl eine Rolle.

In einem Punkt sind sich Forschungen dennoch einig: Die “Beats per minute” sollen für eine sportliche Leistungssteigerung zwischen 130 und 150 BPM liegen. Wir empfehlen dir die folgende Playlist, um mit motivierenden Workout-Beats ein effektives Training zu garantieren: 140 BPM (Beats per Minute)


Diese Musik Hits hören Fitness-Profis als Trainingsmotivation


Du fragst dich, welche Musik die Profis der Fitnessbranche beim Sport hören? Dann schaue bei den Workout-Playlists unserer Personal Trainer vorbei. Suche dir deine Lieblings-Playlist raus, spiele sie ab und starte durch!


VATION Personal Coach Johannes legt bei seiner Trainingsmusik viel Wert auf starke Lines von Kanye West, The Game und JAY-Z. :


Sein Kollege Sébastien ist lizenzierter Athletiktrainer und setzt bei Musik als Trainingsmotivation auf rockige Begleitung von Nickelback, The Offspring und vielen mehr.


Lina ist Expertin in High Performance Sport und steigert ihre sportliche Leistung mit guter-Laune-Musik und bekannten Hits von blink-182, Green Day & Co.


Als ehemalige Leistungssportlerin und Trainerin mit C-Lizenz motiviert sich Julia unter anderem mit coolen Tracks von Eminem, Black Eyed Peas und Russ.


Björn hat bereits 10 Jahre Erfahrung als Fitness Trainer und pusht sich mit harten Bässen und schnellen Beats aus dem Techno- und Rock-Genre. Ganz vorne mit dabei: DJ Snake, System of a Down und As I Lay Dying.


Auf dem VATION Spotify Account findest du immer aktuelle Playlists rund um die Themen Sport, Fitness und gesunder Lebensstil. Folge uns auf Spotify, um auch in Zukunft Musik-Inspirationen für deinen Alltag zu finden!

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